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Gewinnsätze oder nicht – das ist hier die Frage
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iese Frage stellte sich ca. 9 Uhr am Samstag vormittag allen Mannschaften, die den Weg in die Rischmühlenhalle in Merseburg gefunden hatten. Der Grund dafür (nicht für die anfängliche Frage, sondern für die Anreise) war der diesjährliche Kreispokal im LK Merseburg-Querfurt. Guter Dinge und hoch motiviert (oftmals noch vom Vortag, an dem die 13. Klassen letzten Schultag hatten) traten die Damen- und die Herrenmannschaft des TSV Leuna an, um das bestmögliche Ergebnis, verbunden mit einer Menge an Spaß beim Spielen,
erreichen zu können. Da einige Mannschaften abgesagt hatten, wurde schon im Vorfeld entschieden, dass unsere Damen gegen HSG Merseburg und Bad Lauchstädt je 3 GEWINNSÄTZE spielen müssten. Doch auch bei den Herren, die auf Grund der schafstädtschen Absage auf 4 Mannschaften reduziert waren, wurde angeboten und demokratisch abgestimmt, ob 3 Gewinnsätze zu spielen sind. Leuna, Bad Dürrenberg-Spergau, IMO Merseburg und der SSV Rabe LEHNTEN DANKEND AB.
Die Herren, mit 7 Mann angetreten, hatten zuerst gegen IMO Merseburg zu spielen. Hier konnte man sich im 1. Satz relativ sicher durchsetzten und ging im 2. Satz mit einem 5-Punkte-Vorsprung Richtung Ziel, als der Zuspieler für ca. 1,5 h (und damit das nächste Spiel inklusive) die Halle verließ. Dennoch rettete man sich mit 29:27 ins Ziel und hatte 2:0 gewonnen.
Gegen den SSV Rabe, den Kreismeister, konnte man zwar ganz gut mithalten, schaffte es aber jeweils nicht, in der 2. Hälfte der Sätze clever weiter zu agieren, was eine 0:2 Niederlage bedeutete. Da der SSV aber das 1.Spiel gegen Dürrenberg 1:2 verloren hatten, brauchten sie jetzt Schützenhilfe der Leunaer und boten ihnen im Falle eines Sieges glatt einen Kasten Bier an. Das ließen sich die Leunaer natürlich nicht 2 Mal sagen, spielten souverän auf und gewannen verdient mit großer Unterstützung der Zuschauer 2:0
(Maik hat einmal sogar gerufen „Zu mir!“, als ich nach schlechter Ballannahme auf 3 ½ schließlich zu ihm auf Mitte spielte).
So hatten nach dem 3. Spiel Bad Dürrenberg, Leuna und Rabe je 4:2 Punkte, doch nach Korrektur der Ergebnisrechnung wurde Leuna schließlich doch noch der 2.Platz nach dem SSV Rabe und vor Bad Dürrenberg zugesprochen.
Unsere Damen hatten es zuerst mit der HSG Merseburg zu tun. Hier testete man wieder einmal das 5-1 Spielsystem gelegentlich, sodass man mit dem folgenden 3:1-Sieg recht zufrieden sein konnte. Das folgende Spiel Bad Lauchstädt gegen Merseburg zeigte, dass es auf Grund des Lauchstädter Sieges zu einem Finalspiel zwischen unsren Damen und den Bad Lauchstädterinnen kommen würde.
In diesem Spiel (was gleichzeitig das allerletzte des Tages war) wurde den Zuschauern Volleyball in allen erdenklichen Kategorien geboten. Während der 1. Satz Trainer und Zuschauer mit einem klaren Sieg noch erfreuen durfte, zeigten die folgenden Sätze ein anderes Bild. Hier wechselten Spielfreude zu schlechter Spielweise oder sogar zu Demotivation teilweise häufiger, als es den Nerven des Trainers lieb sein konnte, was im Verlust des 2. Satzes gipfelte und eine energische Ansprache von Thomas Hartmann erzeugte.
So fing sich die Mannschaft in den nächsten Sätzen EINIGERMAßEN, doch man merkte ihr deutlich an, dass sie 3-Satz-Spiele nicht gewohnt war und mit Anne Hocke ein Zuspieler und Stimmungsgarant fehlte, während die Spielerinnen, vor allem auf der Ersatzbank, wohl enorm gegen ihre Schlafattacken ankämpfen mussten, was jedenfalls die zumeist fehlende Unterstützung vermuten lässt.
Das Ende vom Spiel: 3:1 für Leuna, also hatts irgendwie ja doch geklappt, alle rissen sich nochmal einigermaßen am Riemen, und nach dem Kreismeistertitel verbunden mit dem Aufstieg in die Landesklasse folgte nun als 2. Höhepunkt der Gewinn des Kreispokals. Dazu den Mädels noch einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
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